Thema: Oktober 09
29. Oktober 09
Hallo ihr Lieben!
War in letzter Zeit mal wieder etwas faul, aber die letzten Ereignisse werden mehr und zwingen mich nun doch dazu, was Neues zu schreiben ;) Und los geht's!
DONNERSTAG
Gut zwei Wochen ist es nun schon her, da war es in unserer großen Wohnung nicht so ruhig wie eben gerade. Ich hatte mich dann doch mal zu einer kleinen Party hinreißen lassen und da mir in letzter Zeit die Pfannkuchen von zuhause ein wenig fehlten, wurde daraus ein Palacsinta-Party :) Da wir ein weinig mehr werden sollten, stapelten sich dann an dem Abend 7 Packungen Mehl, Milch und knapp 3 große Packungen Eier in der Küche. Leider wurde an dem ganzen Abend kein einziges Foto gemacht, aber ihr müsst uns das verzeihen, wir waren alle schwer damit beschäftigt, Teig zu wenden und alle leckeren Sachen auszuprobieren, denn jeder hatte etwas kleines mitgebracht oder auch bei uns erst zubereitet und so wurde es eine köstliche bunte Mischung aus süßen und herzhaften Zutaten. Es war ein wunderschöner Abend und allen hat es super gefallen. Mein Beitrag war natürlich ein großes Glas Nutella ;)
FREITAG
Tags darauf stand schon das nächste schöne Ereignis an, denn ich bekam meinen nächsten Besuch :) Pünktlich um 11Uhr stand ich am Budapest Ferihegy, um meine Eltern in Empfang zu nehmen... und stellte schnell fest, ich war am falschen Terminal. An sich nicht schlimm, wird nur zum Problem, wenn das andere Terminal 7km weit weg ist. Also schnell wieder raus aus dem Flughafengebäude, ah, der Bus kommt grad, schnell rein, ungeduldig warten, 15min später endlich da, rein ins Terminal 2... und noch keine Eltern in Sicht! Aber nur wenige Minuten später traten sie durch die Türen und hatten ihr Töchterchen endlich wieder im Arm ;)
Nachdem die Sachen im Hostel abgeladen wurden und dann auch meine Wohnung endlich einmal genaustens inspiziert werden konnte, ging es nach einer kleinen Stärkung auch schon los, Budapest unsicher machen. Was ist das erste, was die meisten am Nachmittag um diese Zeit erst einmal machen müssen? Genau, Coffeinkonsum! Also auf geht's Richtung Oktogon, "nördliches" Citycenter von Budapest und gleichmal mit dem ungarischen Kaffee vertraut machen. An dieser Stelle kann ich gleich mal schon erzählen, dass es eine unserer Hauptaktivitäten an diesem Wochenende war, Kaffee zu trinken und uns durch die ungarischen Kuchen- und Tortenspezialitäten zu probieren! Mit der Anmerkung, für mich gab es natürlich fast immer eine heiße Schokolade ;) Aber man möge uns diesen Luxus verzeihen, das kalte Wetter hat ja nun auch hier Einzug gehalten, beim Sightseeing ist man viel draussen und aufwärmen geht bekanntlich am Besten drinnen! Und um die süßen Leckereien kommt man schwer herum, z.B. somlói galuska (Schomlauer Nockerln), eine Kuchen-Pudding-Sahne-Schokoladen-Speise, schwer zu beschreiben, einfach selbst probieren, dobostorta, sachertorta (für Papa ;)), esterházytorta, um die Wichtigsten zu nennen und euch neidisch zu machen ;)

An dem Abend haben wir dann noch einen langen Spaziergang entlang der Andrássy út gemacht, vorbei an Oper, Basilika, Deák tér, aber auch kleinen Gassen und Theaterhäusern abseits der großen Straße und eine Fahrt mit der Földalatti, der Milleniumi Metró Budapest, nach London die zweitälteste U-Bahn Europas. Anschließend wollten wir eigentlich in ein gemütlich rustikales, typisch ungarisches Restaurant "Paprika" gehen, aber ich hatte leider die Popularität dieses Gasthauses unterschätzt und so war leider alles voll. Doch dafür konnten wir gleich für den nächsten Tag reservieren und so gab es dann an diesem Abend dafür mein Lieblingsgericht: Pasta! Abschluss des Tages war ein kleiner Rundgang and er Donau mit Blick auf das hell erleuchtete Buda mit Budapester Schloss und Fischerbastei. Und dann aber schnell wieder irgendwo rein, was so kalt!!!

SAMSTAG
Leckeres Frühstück vom Hause, also bei mir, danach ging es schon auf große Reise - naja, eine Stunde - nach Szentendre, der Künstlerstadt nahe bei Budapest. Was soll ich sagen, schickes Städtchen, schön, ruhig und entspannend, kleine Gassen, helle Häuser, viele Kirchen, niedliche Läden von Holzspielzeug über Stoffe und Stickereien bis Honig und Schokolade, ein Café in verwinkleten Straßen mit leckeren Sandwiches und dem besten grünem Tee, eine Promenade an der Donau, und Eiscreme :) Immer wieder einen Ausflug wert!

Am späten Nachmittag haben wir uns dann zu Fischerbastei begeben, um, natürlich Kaffee zu trinken und anschließend den schönen Ausblick über die Stadt zu genießen und einfach zu warten, bis es dunkel wird und die Lichter angehen, damit wir diesmal die Pester-Seite bewundern können. Das Café, "Ruszwurm", hatte Mutti während ihrer früheren Besuche entdeckt und nun auf Anhieb wiedergefunden, jetzt war es natürlich kein Budapester Insidertip mehr, sondern von Touristen dominiert, doch wir hatten trotzdem Glück und ein Tisch wurde wie auf Bestellung frei, als wir das Café betraten ;)
Abends ging es dann endlich ins "Paprika", aufgrund meiner Erfahrungen vom letzten ungarischen Restaurant gab es keine Vorspeise und das war auch gut, es war mehr als reichlich und soooo lecker :)
SONNTAG
Da meine Mitbewohnerin Besuch hatte, enschieden wir uns, das Sonntags-Frühstück nach außerhalb zu verlegen und so fanden wir uns als erste Gäste des Tages in einem Café am Liszt Ferenc tér in der Nähe vom Oktogon ein. Kaffee, schwarzer und grüner Tee, lecker Brot und Crossaint, Omlette und eine wunderbar scmeckende Aprikosenmarmelade (das muss ich deshalb so betonen, denn normalerweise ist die Marmelade hier in Budapest viel zu süß und echt ein Graus!).
Ansonsten haben wir an diesem Tag nur Sachen unternommen, die ich selber noch nicht erlebt oder gesehen habe, was den Tag natürlich besonders schön gemacht hat. Ein kleiner Blick ins Széchenyi-Bad, Trödelmarkt und Spaziergang im Stadtwäldchen, der große Marsch zur Zitadelle hoch oben auf dem Gellértberg, der Besuch vom Centrál Kávéház und der Szent István-bazilika, der größten Kirche in Budapest. Nach den ganzen Café- und Restaurantbesuchen entschieden wir uns an diesem Abend für Essen zu Hause, so konnten wir im Anschluss auch noch mit einem Glas Wein zusammen auf dem Sofa sitzen und den Abend ausklingen lassen. Ein gelungener Tag :)




MONTAG
Auch wenn ich an dem Tag Uni hatte, hab ich es trotzdem geschafft, mit den beiden auch noch die zentrale Markthalle zu besuchen, das muss einfach sein :) Dazwischen habe ich die beiden ganz Budapest überlassen, Mutti erzählte irgendwas von "shoppen gehen" ;) Hach ja... Auch wenn es knapp war, schaffte ich es dann noch für ein paar letzte Minuten zum Flughafen zum Verabschieden...
Vielen, vielen Dank, dass ihr beide da wart, mit mir zusammen Budapest weiter erkundet habt, die langen Märsche durchgestanden und eisern der Kälte getrotzt habt! Es war schön, bei euch zu sein, auch wenn es nur kurz war! Weihnachten rückt ja schon näher :)
An euch alle einen lieben Gruß!
Katrin ^^
War in letzter Zeit mal wieder etwas faul, aber die letzten Ereignisse werden mehr und zwingen mich nun doch dazu, was Neues zu schreiben ;) Und los geht's!
DONNERSTAG
Gut zwei Wochen ist es nun schon her, da war es in unserer großen Wohnung nicht so ruhig wie eben gerade. Ich hatte mich dann doch mal zu einer kleinen Party hinreißen lassen und da mir in letzter Zeit die Pfannkuchen von zuhause ein wenig fehlten, wurde daraus ein Palacsinta-Party :) Da wir ein weinig mehr werden sollten, stapelten sich dann an dem Abend 7 Packungen Mehl, Milch und knapp 3 große Packungen Eier in der Küche. Leider wurde an dem ganzen Abend kein einziges Foto gemacht, aber ihr müsst uns das verzeihen, wir waren alle schwer damit beschäftigt, Teig zu wenden und alle leckeren Sachen auszuprobieren, denn jeder hatte etwas kleines mitgebracht oder auch bei uns erst zubereitet und so wurde es eine köstliche bunte Mischung aus süßen und herzhaften Zutaten. Es war ein wunderschöner Abend und allen hat es super gefallen. Mein Beitrag war natürlich ein großes Glas Nutella ;)
FREITAG
Tags darauf stand schon das nächste schöne Ereignis an, denn ich bekam meinen nächsten Besuch :) Pünktlich um 11Uhr stand ich am Budapest Ferihegy, um meine Eltern in Empfang zu nehmen... und stellte schnell fest, ich war am falschen Terminal. An sich nicht schlimm, wird nur zum Problem, wenn das andere Terminal 7km weit weg ist. Also schnell wieder raus aus dem Flughafengebäude, ah, der Bus kommt grad, schnell rein, ungeduldig warten, 15min später endlich da, rein ins Terminal 2... und noch keine Eltern in Sicht! Aber nur wenige Minuten später traten sie durch die Türen und hatten ihr Töchterchen endlich wieder im Arm ;)
Nachdem die Sachen im Hostel abgeladen wurden und dann auch meine Wohnung endlich einmal genaustens inspiziert werden konnte, ging es nach einer kleinen Stärkung auch schon los, Budapest unsicher machen. Was ist das erste, was die meisten am Nachmittag um diese Zeit erst einmal machen müssen? Genau, Coffeinkonsum! Also auf geht's Richtung Oktogon, "nördliches" Citycenter von Budapest und gleichmal mit dem ungarischen Kaffee vertraut machen. An dieser Stelle kann ich gleich mal schon erzählen, dass es eine unserer Hauptaktivitäten an diesem Wochenende war, Kaffee zu trinken und uns durch die ungarischen Kuchen- und Tortenspezialitäten zu probieren! Mit der Anmerkung, für mich gab es natürlich fast immer eine heiße Schokolade ;) Aber man möge uns diesen Luxus verzeihen, das kalte Wetter hat ja nun auch hier Einzug gehalten, beim Sightseeing ist man viel draussen und aufwärmen geht bekanntlich am Besten drinnen! Und um die süßen Leckereien kommt man schwer herum, z.B. somlói galuska (Schomlauer Nockerln), eine Kuchen-Pudding-Sahne-Schokoladen-Speise, schwer zu beschreiben, einfach selbst probieren, dobostorta, sachertorta (für Papa ;)), esterházytorta, um die Wichtigsten zu nennen und euch neidisch zu machen ;)

An dem Abend haben wir dann noch einen langen Spaziergang entlang der Andrássy út gemacht, vorbei an Oper, Basilika, Deák tér, aber auch kleinen Gassen und Theaterhäusern abseits der großen Straße und eine Fahrt mit der Földalatti, der Milleniumi Metró Budapest, nach London die zweitälteste U-Bahn Europas. Anschließend wollten wir eigentlich in ein gemütlich rustikales, typisch ungarisches Restaurant "Paprika" gehen, aber ich hatte leider die Popularität dieses Gasthauses unterschätzt und so war leider alles voll. Doch dafür konnten wir gleich für den nächsten Tag reservieren und so gab es dann an diesem Abend dafür mein Lieblingsgericht: Pasta! Abschluss des Tages war ein kleiner Rundgang and er Donau mit Blick auf das hell erleuchtete Buda mit Budapester Schloss und Fischerbastei. Und dann aber schnell wieder irgendwo rein, was so kalt!!!

SAMSTAG
Leckeres Frühstück vom Hause, also bei mir, danach ging es schon auf große Reise - naja, eine Stunde - nach Szentendre, der Künstlerstadt nahe bei Budapest. Was soll ich sagen, schickes Städtchen, schön, ruhig und entspannend, kleine Gassen, helle Häuser, viele Kirchen, niedliche Läden von Holzspielzeug über Stoffe und Stickereien bis Honig und Schokolade, ein Café in verwinkleten Straßen mit leckeren Sandwiches und dem besten grünem Tee, eine Promenade an der Donau, und Eiscreme :) Immer wieder einen Ausflug wert!

Am späten Nachmittag haben wir uns dann zu Fischerbastei begeben, um, natürlich Kaffee zu trinken und anschließend den schönen Ausblick über die Stadt zu genießen und einfach zu warten, bis es dunkel wird und die Lichter angehen, damit wir diesmal die Pester-Seite bewundern können. Das Café, "Ruszwurm", hatte Mutti während ihrer früheren Besuche entdeckt und nun auf Anhieb wiedergefunden, jetzt war es natürlich kein Budapester Insidertip mehr, sondern von Touristen dominiert, doch wir hatten trotzdem Glück und ein Tisch wurde wie auf Bestellung frei, als wir das Café betraten ;)
Abends ging es dann endlich ins "Paprika", aufgrund meiner Erfahrungen vom letzten ungarischen Restaurant gab es keine Vorspeise und das war auch gut, es war mehr als reichlich und soooo lecker :)
SONNTAG
Da meine Mitbewohnerin Besuch hatte, enschieden wir uns, das Sonntags-Frühstück nach außerhalb zu verlegen und so fanden wir uns als erste Gäste des Tages in einem Café am Liszt Ferenc tér in der Nähe vom Oktogon ein. Kaffee, schwarzer und grüner Tee, lecker Brot und Crossaint, Omlette und eine wunderbar scmeckende Aprikosenmarmelade (das muss ich deshalb so betonen, denn normalerweise ist die Marmelade hier in Budapest viel zu süß und echt ein Graus!).
Ansonsten haben wir an diesem Tag nur Sachen unternommen, die ich selber noch nicht erlebt oder gesehen habe, was den Tag natürlich besonders schön gemacht hat. Ein kleiner Blick ins Széchenyi-Bad, Trödelmarkt und Spaziergang im Stadtwäldchen, der große Marsch zur Zitadelle hoch oben auf dem Gellértberg, der Besuch vom Centrál Kávéház und der Szent István-bazilika, der größten Kirche in Budapest. Nach den ganzen Café- und Restaurantbesuchen entschieden wir uns an diesem Abend für Essen zu Hause, so konnten wir im Anschluss auch noch mit einem Glas Wein zusammen auf dem Sofa sitzen und den Abend ausklingen lassen. Ein gelungener Tag :)




MONTAG
Auch wenn ich an dem Tag Uni hatte, hab ich es trotzdem geschafft, mit den beiden auch noch die zentrale Markthalle zu besuchen, das muss einfach sein :) Dazwischen habe ich die beiden ganz Budapest überlassen, Mutti erzählte irgendwas von "shoppen gehen" ;) Hach ja... Auch wenn es knapp war, schaffte ich es dann noch für ein paar letzte Minuten zum Flughafen zum Verabschieden...
Vielen, vielen Dank, dass ihr beide da wart, mit mir zusammen Budapest weiter erkundet habt, die langen Märsche durchgestanden und eisern der Kälte getrotzt habt! Es war schön, bei euch zu sein, auch wenn es nur kurz war! Weihnachten rückt ja schon näher :)
An euch alle einen lieben Gruß!
Katrin ^^
